Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychologie


Oftmals ist es einfacher psychische Probleme zunächst beim Kinder- und Jugendarzt anzusprechen, um dann gemeinsam zu entscheiden ob eine weitere Abklärung beim Kinder- und Jugendpsychiater oder eine Therapie beim Psychologen sinnvoll wäre. Es gibt eine Reihe von Risikosituationen für die Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen die Teilweise zu wenig Beachtung finden. Wenn Ihnen eine der nachfolgenden Themen Sorgen macht, können Sie mit ihrem Kind oder als Jugendliche/r  mit oder ohne Eltern in unserer Praxis einen Termin vereinbaren. Wir können Sie dann zum weiteren Vorgehen beraten.             

Risikosituationen:

  1. Traumata: stellen einen wichtigen und häufigen Risikofaktor für die Entwicklung ein Kindes – sowohl psychisch, wie körperlich – dar.
  2. Mobbing und Bullying: ist leider inzwischen ein verbreitetes Phänomen, was viele Kinder und Jugendliche betrifft. Cyberbullying zeigt einige Charakteristika, die es besonders leicht machen dieses zu verüben und Opfer leiden oftmals sehr darunter.
  3. Essstörungen: Anorexie und Bulimie sind leider kein seltenes Thema vor allem bei weiblichen Jugendlichen. Ich habe hierüber selber promoviert und arbeite eng mit entsprechenden Fachkreisen zusammen.
  4. Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität: Insbesondere Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr sind hiervon betroffen. Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten erhöht das Risiko für Suizidalität stark. Diese Jugendlichen und solche, die Suizidgedanken äußern bedürfen dringend fachkundiger pschychologischer Betreuung. Es wird befürchtet dass die derzeit auf Netflix laufende Serie „13 Reasons Why" auf deutsch „Tote Mädchen lügen nicht“ zur Nachahmung verleiten könnte. Sprechen Sie Zuhause darüber und holen sich rechtzeitig Hilfe wenn Sie eine Gefährdung befürchten.